Energiebilanz und Natur

Die giftige Seite der „sauberen“ Windkraft

800 kg Neodym + 200 kg Dysposium pro WKA mit 5 MW

Abbau „Seltener Erden“ für getriebelose WKA mit hochtoxischen Folgen

ORF berichtet über den Abbau von Seltenerdenmetallen in der Mongolei
Mit Dank an unsere Mitstreiter der „Freude des Waldviertels“ in Österreich!

ORF.at hat sich am Wochenende eines brisanten Themas angenommen, zu dem auch bei uns immer wieder Informationen eintreffen:
Der technologische Fortschritt, auf den die Gesellschaft nicht mehr verzichten will, fordert schwerwiegende Opfer. Das zeigt sich etwa in Teilen Chinas, wo der Raubbau an erforderlichen Rohstoffen ungezügelt betrieben wird, heisst es dazu in einem Bericht über gigantische, stadtgroße Bergwerksanlagen, die den Abbau von Seltenerdenmetallen in China betreiben. Abfallprodukt dieser Abbaus: Unmengen giftigster Schlacke, die einfach in riesige, offene Füllbecken gepumpt werden und in weiterer Folge Luft und Grundwasser verseuchen.

Der link zum vollständigen Beitrag: http://orf.at/stories/2272650/2272651/ sowie zu einem Kurzfilm zum selben Thema: https://www.youtube.com/watch?v=t_UdqZdFr-w

Wer heute noch glaubt, sich auf solch rücksichtslose Art und Weise bereichern zu können, um dafür auch noch grüne Bonuspunkte zu kassieren, der hat die wachsende Problematik dieses Jahrhunderts nicht verstanden. Die Tatsache, dass die Erzeugung von Smartphones, Flachbildschirmen und vielem mehr, große Mengen an schwer abbaubaren Seltenen Erden benötigt, sollte unser Konsumdenken generell beeinflussen und verändern.

Dass jedoch viele unserer sogenannten „grünen Technologien“ – und damit auch die „grüne Energie“ – ihren sauberen Ruf darauf begründen, dass an anderer Stelle dieser Welt grenzenloser Raubbau betrieben wird und damit ganze Landstriche in China den Eindruck vermitteln, wieder im „Zeitalter der industriellen Revolution“ gelandet zu sein, ist im Sinne eines allseits geltenden und weltumfassenden Umweltschutzes nicht zu akzeptieren.

Für die international gepushte Energiesparlampe benötigt man bereits geringere Mengen (Lanthan, Eurogium, Terbium und Yttrium) an Seltenen Erden.
Für getriebelose Windkraftanlagen mit 5 Megawatt Leistung benötigt die Industrie an die 800 (!) kg Neodym und bis zu 200 (!) kg Dysposium.

Diese unter haarsträubenden Bedingungen geförderten Elemente belasten die Gesundheit der Bevölkerung rund um die chinesische Stadt Baotou schwer, Krankheit und Tod sind oft die Folge. Wollen wir unsere Zukunft wirklich darauf aufbauen?

Das goldene Kalb ist in diesem Falle nicht grün, sondern grau und schlammig.
(Quelle: www.windwahn.de)